Apr

23

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künstlerinnenpreis nrw 2017 @next level – festival for games


Der diesjährige Künstlerinnenpreis des Landes NRW wird im Bereich Kunst und Digitalisierung verliehen und spricht explizit Game-Designerinnen an.

»Die Games-Szene ist in den vergangenen zehn Jahren künstlerisch-experimenteller und politischer geworden. So floriert die sogenannte Indie-Games Szene und rückt Entwicklerinnen und Entwickler in den Blickpunkt, die sich neben dem kommerziellen Erfolg auch dem individuellen und kulturellen Ausdruck widmen. Mit der Vergabe des Künstlerinnenpreises werden auch die im Kulturförderplan des Landes NRW gesetzten Schwerpunkte in der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung sowie der Kultur und Digitalisierung stärker in den Fokus gerückt. Das Spektrum der Veränderungen in Kunst und Kultur reicht von der Digitalisierung analogen Kulturguts bis zur Entwicklung von Games als partizipativem Kunstwerk,« so das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS).


Künstlerinnen dürfen ihre Beiträge bis zum 19. Mai 2017 einreichen und müssen nachweislich in NRW leben oder arbeiten. Es gibt keine Altersbegrenzung. Der öffentlich ausgeschriebene Förderpreis wird mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert und um den Hauptpreis erweitert. Dieser beträgt 10.000 Euro und wird über ein internes Nominierungsverfahren ermittelt. Der Wettbewerb wird vom Frauenkulturbüro NRW organisiert und vom Kompetenzpartner, dem Cologne Game Lab der TH Köln, unterstützt.

Als wäre dies nicht schon toll genug, dürfen wir bekanntgeben, dass der Preis im Rahmen des diesjährigen Next Level – Festival for Games vergeben wird. Dieses findet vom 9.—12. November 2017 im NRW-Forum Düsseldorf statt.

Weitere Informationen gibt es beim Frauenkulturbüro:
www.frauenkulturbuero-nrw.de

Bild + Quelle: MFKJKS

Apr

03

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Die Hochschultour macht Station in Aachen
Dritte Etappe unserer Hochschultour heute an der RWTH in Aachen und Einweihung des neuen Hörsaalgebäudes der Fachhochschule. Zusammen mit den Kolleg*innen Karin Schmitt-Promny, Reiner Priggen und unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Kersken. Gute Gespräche unter anderem zum Thema "Den Wandel gestalten". Welche Veränderungen können die Hochschulen der Region und das Forschungszentrum Jülich leisten, um die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken der Region auszubauen?

"Mehr Raum für gute Lehre" hieß es dann bei der feierlichen Eröffnung des neuen Hörsaalgebäudes am Campus Eupener Straße. Mit dabei selbstverständlich unsere Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann.

März

30

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Auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis?
Viele Ideen und engagierte Beiträge bei unserem ersten Runden Tisch zum Thema „Kommunen und Kreis Heinsberg auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis?!“.

Gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Eine-Welt-Organisationen, Kirchen und der Wirtschaftsförderung haben wir ausgelotet, welche Kriterien zu erfüllen sind, um Fairtrade-Kreis zu werden. Es ist deutlich geworden, dass es viel Potential vor Ort gibt und großes Interesse daran besteht, sich für den fairen Handel stark zu machen. Gemeinsam sollen nun weitere Schritte gegangen werden.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Mona Pursey vom Eine-Welt-Forum Aachen und Carsten Elkmann von TransFair e.V. für den fundierten Input und die fachliche Begleitung sowie allen Beteiligten für die wertvollen Diskussionsbeiträge.

März

28

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Rückblick mit den Grünen Hochschulgruppen auf die letzten sieben Jahre Grüne Hochschul- und Wissenschaftspolitik NRW in Regierungsbeteiligung
Gemeinsam haben wir ein gebührenfreies Studium, bessere (finanzielle) Ausstattung der Hochschulen, mehr Mitsprachemöglichkeiten für Studierende und bessere Arbeitsbedingungen an den Hochschulen umgesetzt. In der Zukunftsperspektive bleibt noch einiges zu tun für moderne und energieeffiziente Hochschulgebäude, verlässliche Karrierewege für den wissenschaftlichen Mittelbau und eine Promotionsmöglichkeit für Fachhochschulabsolvent*innen. Danke an die vielen Engagierten in den Grünen Hochschulgruppen vor Ort. Die Zusammenarbeit ist super!

März

22

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Industrie und Umwelt – Quo vadis NRW?


Rund 200 Teilnehmer*innen verfolgten die Podiumsdiskussion, zu der die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft eingeladen hatte, Thema „Industrie und Umwelt – Quo vadis NRW?“. Dabei hatte ich die Gelegenheit, mit weiteren Vertreter*innen aus Politik, Forschung und Industrie zu diskutieren.

Fazit: Für eine umfassende Energie- und Verkehrswende braucht es vor allem effiziente Energiespeicher, emissionsarme bzw. -freie Mobilität auf Schiene, Straße und Wasserwegen und eine nachhaltige Raumentwicklung ohne Flächenfraß. Daran arbeiten Forschung und Unternehmen in NRW mit Weitblick und vielen innovativen Ideen.

März

21

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Grüne Jugend aus dem Kreis Heinsberg besucht den Landtag


Mit GRÜNEN wird es keine Studiengebühren geben!
Um einen Einblick in die parlamentarischen Abläufe und aktuelle landespolitische Themen zu bekommen, waren jetzt acht VertreterInnen der Grünen Jugend mit ihrer Sprecherin Carmen Vondeberg aus dem Kreis Heinsberg zu Gast bei der Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl.

Die Studierenden und Schülerinnen und Schüler interessieren sich sehr für die Debattenkultur im Landesparlament. Von der Tribüne aus verfolgten sie bei ihrem Landtagsbesuch die Debatten zum Thema Wirtschaftspolitik und Grunderwerbsteuer.

Der Besucherdienst des Landtags informierte die Gäste zuvor über die zu beratenden Anträge und Gesetzentwürfe sowie über die Arbeitsweise des Parlaments. Danach hatten die jungen Leute Gelegenheit, eine Stunde mit Ruth Seidl über die anstehende Landtagswahl, den Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen in der Gesellschaft und die Beteiligung von Jugendlichen auf politischer Ebene zu diskutieren.
Auch beim Thema Frauenquote in der Partei und Gendergerechtigkeit wurden lebhaft Argumente ausgetauscht. Da sich einige der TeilnehmerInnen der Gruppe bereits im Studium befinden, wurde auch die Frage nach Studiengebühren diskutiert. Seidl betonte die Position der Landtagfraktion, dass es mit Grünen auch weiterhin keine Studiengebühren geben wird. In einem aktuellen Plenarantrag der Koalitionsfraktionen hatten die Grünen noch einmal bekräftigt, dass sie Studiengebühren für eine Bildungshürde halten, die unsozial und selektiv wirkt.

Bei einem gemeinsamen Rundgang zum Abschluss des Besuchs machte Seidl ihre Gäste noch auf besondere Kunstobjekte im Gebäude aufmerksam.

März

14

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Hochschultour 2017 - vor Ort in Duisburg-Essen
Die zweite Station auf unserer Hochschultour war die Universität Duisburg-Essen. Mit dabei diesmal auch der Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion Mehrdad Mostofizadeh aus Essen und Dr. Birgit Beisheim aus Duisburg, in der Fraktion zuständig für Diversity Management.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Gespräche lag bei den Herausforderungen und Zielen bei der Digitalisierung in Lehre und Forschung. Wie uns Prof. Dr. Michael Kerres, der unter anderem für die E-Learning Strategie der Hochschule verantwortlich ist, berichtete, arbeitet die Universität hier eng mit den Hochschulen in der Region zusammen, um Potenziale und Synergien zu nutzen und die Entwicklung zu beschleunigen.
Natürlich ging es auch in Essen um die großen Themen wie die Finanzierung der Hochschulen, ihre Kapazitäten und um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Auf Grundlage unserer Broschüre - "Die Weiterentwicklung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in NRW" - entwickelte sich ein sehr intensiver Austausch mit dem Rektor der Hochschule Prof.
Dr. Ulrich Radtke, der die gemeinsamen und die unterschiedlichen Sichtweisen herausstellte.
Besonders erfolgreich ist die Universität Duisburg-Essen in der Entwicklung des Diversity Managements. Hier kann die Hochschule seit Jahren als Vorbild dienen. Das gleiche gilt auch für die Gleichstellungsarbeit. Über beides sprachen wir intensiv mt der Gelichstellungsbeauftragten Ingrid Fitzek.

März

08

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Forschungskompetenz in NRW - Institute in Jülich und Wuppertal stellten sich vor
Der Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung unter Grünem Vorsitz von Arndt Klocke MdL hat sich über die Arbeit des Wuppertal-Instituts und des Forschungszentrums Jülich informiert. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welche Themen in Zukunft relevant sein werden.
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts, und Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Fischedick berichteten über „Erfolge, Pläne und Ziele“ des Instituts. Im Zentrum der Arbeit des Wuppertal-Instituts stehen demnach aktuelle Transformationsprozesse wie die Energiewende, die Mobilitätswende, der Klimaschutz, die Kreislaufwirtschaft sowie die nachhaltige Transformation von Industrien und Städten. In den kommenden Jahren wolle das Institut seine Forschung zu gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsherausforderungen weiter ausbauen und dabei auch seine international führende Position in der Transformationsforschung stärken.

Prof. Dr. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, stellte dem Ausschuss die neue Strategie des Forschungszentrums „Forschung, die wirkt“ vor. Die Forschung konzentriere sich künftig auf die Bereiche Information, Energie und Bioökonomie, während die Arbeiten in den Bereichen Reaktortechnik und Kernfusion eingestellt würden. Schwerpunkte im Bereich Information seien vor allem das Höchstleistungsrechnen, zukünftige Informationstechnologien, Schlüsseltechnologien und die Hirnforschung. Im Energie-Sektor werde vor allem die Energiewende in den Blick genommen sowie die nukleare Entsorgungsforschung und Atmosphären-, Energie- und Klimaforschung.

März

08

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Internationaler Frauentag: Auch im Kulturbereich: die Hälfte der Macht den Frauen!
Zum Weltfrauentag wünschen wir uns für alle Künstlerinnen mehr vom Kuchen im Kulturbetrieb!

März

06

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Grüne Hochschultour startet in Köln - Ideen für die Weiterentwicklung der Wissenschaftslandschaft NRW
Was bewegt Universitäten und Studierende? Wo liegen die drängendsten Probleme, wo läuft es gut? Diesen Fragen widmet sich die GRÜNE Fraktion regelmäßig auch auf ihrer Hochschultour. Dieses Jahr startete die Tour an der größten Präsenzhochschule in NRW: die Universität zu Köln. Hier konnten wir erstmals auch unsere neue Dokumentation zum Forschungsland NRW vorstellen.
Die künftige Finanzierung der Hochschulen, die Profile und Schwerpunkte von Universitäten und Fachhochschulen, Wohnraum für Studierende: Unter anderem über diese Themen haben unsere hochschulpolitische Sprecherin Dr. Ruth Seidl und Dr. Birgit Beisheim, Sprecherin für Industriepolitik, dort mit Vertreter*innen des Rektorats und des AStA diskutiert. Zur Lösung der schwierigen Wohnsituation in Köln war man sich schnell einig, dass nicht nur eine gute Kooperationen aller Beteiligten notwendig ist, sondern auch eine noch intensivere Förderung.

Die Debatte um Finanzierung und Profilierung der Hochschulen ist hier komplexer und muss dringend weiter geführt werden. Wichtige Anstöße dazu liefert auch die neue Broschüre der Landtagsfraktion „Die Weiterentwicklung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in NRW“.
Darin plädieren wir unter anderem dafür, ein neues Finanzierungssystem einzurichten und die Grundfinanzierung der Hochschulen zu erhöhen. Strukturell schlagen wir vor, dass Kapazitäten von Universitäten schrittweise zu Fachhochschulen verlagert, Universitäten zu neuen Forschungs- und Lehrleistungszentren umgebaut werden könnten. Darüber hinaus müssen wir passende Strukturen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen schaffen und die Forschung insgesamt zu stärken.
Spannende Einblicke in aktuelle Forschung gab es bei einem weiteren Termin der Grünen Hochschultour im Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns. Hier werden Alterungsprozesse erforscht, um Lösungen gegen altersbedingte Krankheiten zu entwickeln. Die Vertreter*innen der Fraktion, Dr. Ruth Seidl, Dr. Birgit Beisheim und Arndt Klocke, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses im Landtag, waren sehr beeindruckt von den vielen auch jungen Akademiker*innen und ihren Forschungsarbeiten. Sie arbeiten hier täglich intensiv zu einem Thema, das alle Menschen betrifft, und forschen an Lösungen, die sehr vielen Menschen ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen könnten.