Dez

16

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Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für das Jahr 2017!

Dez

02

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Seidl: Volkshochschule im Kreis Heinsberg leistet einen zentralen Beitrag zurIntegration von Geflüchteten
NRW verfügt über eine so vielfältige und aktive Weiterbildungslandschaft wie kein anderes Bundesland und ist seit jeher Vorreiter in der Weiterbildung. Neben Angeboten u.a. im Bereich des lebensbegleitenden Lernens und in der politischen Bildung haben die Volkshochschulen im Rahmen der Arbeit für und mit Flüchtlingen eine wichtige Rolle im Bereich der Sprach- und Integrationskurse übernommen.

Vor diesem Hintergrund besuchte jetzt auch die Grüne Landtagsabgeordnete aus Wassenberg, Dr. Ruth Seidl, die Volkshochschule im Kreis Heinsberg, um sich mit dem Leiter und Schuldezernenten Franz Josef Dahlmanns über die aktuelle Situation der Weiterbildung und den Angeboten für Zugewanderte auszutauschen. Begleitet wurde sie dabei von Maria Meurer, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, und dem VHS-Kuratoriumsmitglied Jörg van den Dolder. Beim Gespräch stellte die VHS-Fachbereichsleiterin Nailya Khaertdinova, zuständig u.
a. für die Bereiche Deutsch als Fremdsprache und Integrationskurse sowie Einbürgerungstest, den Gästen die zahlreichen Angebote für Geflüchtete vor. Die VHS im Kreis Heinsberg hat die Zahl der Sprach- und Integrationskurse im letzten Jahr deutlich erhöht und betreut aktuell alleine in den 13 laufenden Integrationskursen rund 250 Teilnehmer/innen, so Franz Josef Dahlmanns. Er und sein Team stellen fest, dass die Teilnehmer hochmotiviert, lernbereit und äußerst aufgeschlossen sind, sich schnell zu integrieren.Durch die stark gestiegene Nachfrage nach den Kursen stehe die VHS zwar vor personellen und räumlichen Problemen, wie andere Bildungsträger auch, doch habe man – auch dank der Unterstützung in den Kommunen, von Schulen und von politischer Seite - diese bislang gut lösen können.

Ingo Rümke, der die Fachbereichsleitung Musik/Kunstgeschichte/Grundbildung und Schulabschlüsse inne hat, stellte dar, dass es grundsätzlich schwer geworden ist, qualifiziertes Personal zu bekommen. „Da stehen wir aber nicht allein, hier wünschen wir uns langfristig entsprechende Steuerung, um weiteres Lehrpersonal zu rekrutieren.“ Rümke richtete in diesem Zusammenhang auch einen Appell an diejenigen, die sich eine lehrende Tätigkeit im Bereich von Deutsch- und Integrationskursen vorstellen könnten wie etwa Lehrer im Ruhestand.

Ruth Seidl zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Volkshochschule: „Wir konnten uns in dem sehr informativen Gespräch ein umfassendes Bild von der wichtigen Arbeit der Volkshochschule im Kreis Heinsberg machen, die durch Sprachkurse, nachholende Schulabschlüsse und interkulturelle Bildung entscheidend zur Integration von Geflüchteten beiträgt. Dabei gelingt es der VHS, ihre Kurse über alle Städte und Kommunen verteilt anzubieten und über ein flächendeckendes Programm viele Menschen zu erreichen.

Maria Meurer und Jörg van den Dolder ergänzen: „Die Volkshochschule im Kreis Heinsberg leistet engagierte Arbeit vor Ort und hat ihre Angebote in den letzten Jahren kontinuierlich ausgeweitet. Vor dem Hintergrund dieser enormen Anstrengungen ist es wichtig, dass der Kreisetat für 2017 eine Steigerung der Mittel auf 560.000 Euro vorsieht, die aufgrund der Erhöhung des Landesetats für die Weiterbildung möglich ist.“

Abschließend sicherte Seidl auch weiterhin Unterstützung zu:„Wir brauchen langfristig ein breites und qualifiziertes Weiterbildungsangebot. Dafür hat Rot-Grün die Mittel für Sprach- und Integrationskurse in Weiterbildungseinrichtungen mehrfach und dauerhaft erhöht. Im Jahr 2017 erhalten sie 3,2 Millionen Euro zusätzlich. Außerdem hat das Land die Grundförderung 2016 um fünf Millionen Euro gesteigert. 2017 plant NRW erneut zusätzlich fünf Millionen ein. Damit investiert das Land im kommenden Jahr insgesamt 104,4 Millionen Euro in die Weiterbildung. Das sind 26,7 Millionen Euro mehr als noch 2010, eine Steigerung um 34,4 Prozent unter Rot-Grün.“

Nov

17

Hochschulen stärken Demokratie und Menschlichkeit
Der Weltstudententag an diesem Donnerstag erinnert an den Widerstand von Studierenden gegen die Nazidiktatur in der damaligen Tschechoslowakei, wenige Monate nachdem die Nazis 1939 das Land besetzten. Wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Menschlichkeit wurden Hunderte Studierende in Konzentrationslager gebracht und getötet. Unsere hochschulpolitische Sprecherin Dr. Ruth Seidl mahnt: So etwas Schreckliches darf sich niemals wiederholen. Fremdenhass und Hetze dürfen keinen Platz haben – nicht an den Hochschulen und nicht in unserer Gesellschaft.

Wissenschaft und Forschung nehmen einen besonderen Auftrag wahr. Neben Fachkenntnissen vermitteln unsere Hochschulen den Studierenden auch Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Menschlichkeit. Der Dialog mit Gesellschaft und Politik gehört ebenso zu ihrem Auftrag wie die Umsetzung gesellschaftlicher Ansprüche wie Fairness, Vielfalt und Transparenz, gerechte Teilhabe und Zukunftschancen.


Vor diesem Hintergrund haben wir mit dem Hochschulzukunftsgesetz unter anderem die demokratische Teilhabe durch mehr Partizipationsmöglichkeiten und die Gleichberechtigung durch eine gezielte Frauenförderung an den Hochschulen gestärkt. Unsere Verantwortung als Land ist es, die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen der Hochschulen so zu gestalten, dass sie ihre Aufgaben in Lehre und Forschung erfolgreich erfüllen können und alle Menschen in NRW dieselben Bildungschancen haben. Wir haben daher die Studiengebühren abgeschafft und dafür dauerhaft mehr Landesmittel bereitgestellt, genügend Studienplätze geschaffen, damit alle jungen Menschen, die studieren möchten, auch ein Studium aufnehmen können. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen für Studium und Lehre sowie die Arbeitsbedingungen für das Hochschulpersonal zu verbessern.

Die Hochschulen in NRW sind international aufgestellt, weltoffen und ermöglichen vielen Menschen einen breiten Zugang zu akademischer Bildung. Das belegen die steigenden Studierendenzahlen. Dazu gehört auch, dass sich Universitäten und Fachhochschulen von Anfang an sehr intensiv für die Integration von Geflüchteten engagiert haben. Mit einem speziellen Maßnahmenpaket wie zusätzlicher Beratung, Deutschkursen und fachlicher Nachschulung haben sie dafür gesorgt, Geflüchteten bessere Zukunftschancen zu eröffnen.

Der Internationale Studierendentag sollte uns jedes Jahr wieder Mahnung sein, uns gegen Fremdenhass, Hetze, Unterdrückung und Ungerechtigkeit einzusetzen. Wir GRÜNE wollen freiheitliche, demokratische, familienfreundliche und diskriminierungsfreie Hochschulen. Dafür werden wir uns weiterhin stark machen.

Nov

13

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Kinderorchester NRW zu Gast bei con brio in Hückelhoven
Ein besonderes musikalisches Highlight begeisterte das Publikum jetzt beim Auftritt des Kinderochesters NRW in Hückelhoven. Eines der besten Kinderensembles aus NRW und das einzige seiner Art in Deutschland zu Gast bei „Con brio - Freunde der Kammermusik e.V.“, organisiert vom langjährigen Vorstand Ulla Sevenich-Mattar und Rudolf Lengersdorf.
Zum 10-jährigen Jubiläum des Kinderorchesters NRW präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ein breit gefächertes Programm von Händel bis Schostakowitsch. Und ich war eingeladen, bei diesem Konzert die Begrüßungsrede zu halten.
Das Kinderorchester fördert begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 10-14 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen. Es umfasst zwischen 50 und 65 Mitglieder und wird dabei von renommierten Dirigenten geleitet. Aktuell von Witolf Werner, 1978 in Mönchengladbach geboren, der bereits an vielen Theatern in und außerhalb von NRW tätig war und nun als neuer Leiter des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper verantwortlich für alle Bühnenmusiken ist.
Sein besonderes Anliegen ist die Musikvermittlung für die nächste Generation. Und dazu gehört die Stärkung und Festigung der musikalischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen von jungen Musikerinnen und Musikern, ein erklärtes Ziel der intensiven Orchesterarbeit im Kinderorchester NRW. Diese gestaltet sich so, dass die Kinder zweimal im Jahr ein vollständiges Konzertprogramm erarbeiten - so wie die Profis das auch machen. Mit diesem Programm touren sie dann durch ganz Nordrhein-Westfalen. Die Proben finden in Blöcken am Wochenende statt und hinzu kommt eine fünftägige Orchesterfahrt in den Schulferien.

Nov

10

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Podiumsdiskussion an der Uni Siegen „Zivilklausel und Freiheit der Forschung - ein Widerstreit?“
Im Rahmen des Jahresempfangs des Rektors der Uni Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart, wurde jetzt kontrovers über Ethik in der Wissenschaft diskutiert. „Zivilklausel und Freiheit der Forschung - ein Widerstreit?“ war das Thema, dem sich Prof. Dr. Wolfgang Marquardt vom Forschungszentrum Jülich in seinem Festvortrag widmete. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Armin Himmelrath hatte ich Gelegenheit, mit Prof. Dr. Carl Friedrich Gethmann, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Alexander Steltenkamp vom AStA sowie Prof. Dr. Dirk Heberling, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik, die unterschiedlichen Positionen auszutauschen. Die Debatte bewegte sich im Spannungsfeld zwischen der grundgesetzlich verankerten Freiheit von Wissenschaft und Forschung einerseits und der Verantwortung, für friedliche Ziele zu forschen, andererseits.
Die Rot-Grüne Koalition hat im NRW-Hochschulgesetz eine Zivilklausel verankert, die keineswegs Verbotscharakter hat, aber der Überzeugung nach einer Orientierung auf friedliche Ziele der Forschung Ausdruck verleiht.
Ohne die grundgesetzlich verankerte Freiheit von Wissenschaft und Forschung einzuschränken, setzen wir darauf, dass sich die Hochschulen sehr bewusst damit auseinandersetzen, dass zur Freiheit immer auch Verantwortung gehört. Anstelle von Forschungsverboten soll es umfassende Transparenz geben, um den kritischen gesellschaftlichen Diskurs über ethische Maßstäbe sowie Chancen und Risiken von Innovationen und Technologien zu ermöglichen.

Foto: © Pressestelle Uni Siegen

Okt

26

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Kunst- und Musikhochschulbeirat des Landes NRW besucht Hochschule für Musik in Detmold
Heute war der Kunst- und Musikhochschulbeirat des Landes NRW zu Besuch an der Hochschule für Musik in Detmold. Dies ist ein Expertengremium aus Wissenschaft, Kunst und Politik, das die Weiterentwicklung der Kunsthochschullandschaft begleitet und Anregungen für deren Profilierung gibt. Mit dabei sind auch immer die Rektorinnen und Rektoren der nordrhein-westfälischen Kunst- und Musikhochschulen. Am Rande der Sitzung bot sich die Gelegenheit, das beeindruckende Gelände mit weitläufigem Park und historischem Gebäude mit Musiksaal und Bibliothek zu besichtigen – ein perfekter Hintergrund für eine kreative Atmosphäre zur künstlerischen Entfaltung.

Spannend auch die Besichtigung des neuen Konzerthauses der Hochschule für Musik in Detmold unter Führung von Rektor Grosse. Der komplett kernsanierte und kernerneuerte Konzertsaal, der in seiner Beschallungstechnik weltweit einzigartig ist (Wellenfeldsynthese) ist Veranstaltungsort großartiger Konzerte, Opern und anderer musikalischer Darbietungen.
Einen großen Anteil an den erfolgreichen Vorführungen haben die über 180 Künstler und Pädagogen der mit internationalem Ruf ausgestatteten Hochschule für Musik Detmold. Hier finden über 400 Konzerte im Jahr statt. Das besondere räumliche Audiowiedergabeverfahren verfolgt das Ziel, virtuelle akustische Umgebungen zu schaffen. Beeindruckend war dann auch die musikalische Kostprobe, bei der wir uns von der hohen Wiedergabequalität im Konzertsaal überzeugen konnten.

Bild: © HfM Detmold/Plettenberg

Okt

25

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60 Jahre Forschungszentrum Jülich
Neuaufstellung von der Atomforschung hin zur Forschung für die Energiewende. Anlässlich dieses Jubiläums widmet der Landtag der Geschichte des Forschungszentrums von seiner Gründung 1956 bis heute eine Ausstellung. Bei der Eröffnung mit dabei: Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des FZJ, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und unser Wissenschaftsausschussvorsitzender Arndt Klocke.

Sept

21

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Integration kann nur gemeinsam gelingen!
Frauengemeinschaft St. Lambertus Hückelhoven besucht den Landtag

Auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl aus Wassenberg besuchten jetzt 39 Gäste der katholischen Frauengemeinschaft St. Lambertus Hückelhoven mit ihrer Vorsitzenden Marita Bürger das Landesparlament in Düsseldorf. Die Exkursion in die Landeshauptstadt, an der Frauen verschiedener Konfessionen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen teilnahmen, fand im Rahmen der 23. Frauenwoche der Frauengemeinschaft zum Thema Achtsamkeit statt.

Das über dreistündige Programm im Landtag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant, anschließend nahmen die Frauen an einem anschaulichen Vortrag des Besucherdienstes zur "Einführung in die parlamentarische Arbeit" teil.

In der Diskussionsrunde mit Ruth Seidl vertieften die Besucherinnen, die vielfach selbst engagiert in der Integrationsarbeit und Flüchtlingshilfe mitarbeiten, insbesondere Fragen zum Thema Integration: Wie kann Integration bei unterschiedlichen Frauenbildern gelingen? Was spricht für, was gegen ein generelles Burka-Verbot? Und wie sind der aktuelle Sachstand und die Perspektive beim Islam-Unterricht an den NRW-Schulen?

Einige muslimische Teilnehmerinnen berichteten auch über konkrete Diskriminierungserfahrungen aufgrund des Tragens eines Kopftuches, insbesondere berufliche Chancen in der Wirtschaft seien dadurch oftmals erschwert.
In der gemeinsamen Runde wurden mit den muslimischen Gästen auch die Gründe für das Tragen des Kopftuches ausgetauscht.

Ruth Seidl nutze die Gelegenheit und warb um gegenseitiges Verständnis und Respekt: „NRW ist ein Einwanderungsland, jeder vierte Mensch in NRW hat Migrationshintergrund. Das Land zeichnet sich durch eine vielfältige und offene Kultur aus. Zu dieser Offenheit gehört auch, dass das Kopftuchverbot beispielsweise an öffentlichen Schulen in NRW aufgehoben wurde.“

Abschließend dankte Seidl allen Besucherinnen für ihr vielfältiges und kontinuierliches Engagement, das neben den Anstrengungen der Landes- und Kommunalpolitik unabdingbar für eine gelingende Integration sei.

Sept

15

Wir setzen Prioritäten für die Entwicklung der Hochschullandschaft
Mit seiner großen Zahl an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zählt NRW zu den bedeutendsten Wissenschaftsregionen Europas. Damit die Hochschulen im Land ihre erfolgreiche Arbeit fortführen und ihre Potenziale voll ausschöpfen können, setzen wir mit dem Landeshochschulentwicklungsplan wichtige Planungsakzente für die weitere Entwicklung des Hochschulsystems. Zudem steigern wir die Ausgaben für Forschung und Lehre erneut.

An diesem Donnerstag hat der Landtag dem Entwurf für den Landeshochschulentwicklungsplan (LHEP) zugestimmt. Bevor die Landesregierung dieses zentrale Instrument der Hochschulplanung als verbindliche Verordnung erlassen wird, hat das Parlament noch Änderungen gefordert, mit denen vor allem das Thema Digitalisierung stärker behandelt werden soll.

Der Landeshochschulentwicklungsplan ist das zentrale Steuerungsinstrument des Landes für die Weiterentwicklung des Gesamtprofils der 30 öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Er definiert die grundsätzlichen, strukturellen Leitlinien für die Hochschulpolitik des Landes. Dabei greift er keineswegs in die Detailplanungen einzelner Hochschulen ein, sondern beschränkt sich auf übergeordnete, landesweite Ziele.

Die Planungsgrundsätze, die unter anderem ein regional ausgewogenes Leistungsangebot, eine breite Fächervielfalt, die Berücksichtigung der Studiennachfrage, die Auslastung der Kapazitäten sowie Fragen der Forschung umfassen, stoßen in den Hochschulen auf breite Zustimmung. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass die Hochschulen ihre Forschungsprofile weiter schärfen, die Lehre stärker in den Fokus nehmen und den Wissenstransfer befördern sollen.

Die Fachhochschulen haben sich wegen ihrer Anwendungsorientierung in Forschung und Lehre in den vergangenen Jahren immer mehr zum Erfolgsmodell entwickelt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wollen wir die Studienplätze hier gegenüber den Universitäten erhöhen. Es war uns auch wichtig, dass die „Kleinen Fächer“ an unseren Hochschulen insgesamt erhalten bleiben und dafür Kooperationen und neue Kommunikationswege geschaffen werden.

Im Wissenschaftsausschuss haben wir uns intensiv mit der Vorlage zum Landeshochschulentwicklungsplan befasst und erneut die Meinung der Hochschulen dazu eingeholt. Der LHEP wurde von den Sachverständigen durchweg sehr positiv bewertet. Aus der Anhörung haben sich aber auch noch wertvolle Änderungsvorschläge ergeben, von denen wir einige aufgreifen konnten.

So haben wir beispielsweise das Thema Digitalisierung noch umfassender eingearbeitet: Der Digitalisierung in der Lehre kommt eine höhere Bedeutung zu. Hochschulen sollen künftig eigene Digitalisierungsstrategien entwerfen und sich untereinander stärker vernetzen. Wir haben erreicht, dass die Forschung zur Digitalisierung im LHEP verankert wird und erwarten, dass die Stärken des Landes in diesem Bereich sichtbarer gemacht werden. Darüber hinaus sollen die Infrastrukturen und Angebote der Hochschulbibliotheken den Bedürfnissen entsprechen, die aus der Digitalisierung entstehen.

Wir bringen den Landeshochschulentwicklungsplan parallel mit der Hochschulvereinbarung auf den Weg. Letztere soll die finanzielle Planungssicherheit unserer Hochschulen nahtlos gewährleisten und mit der Laufzeit und den Anforderungen des Landeshochschulentwicklungsplanes synchronisiert werden. Hochschulvereinbarung und Landeshochschulentwicklungsplan werden gleichzeitig in Kraft treten.

Und in diesem Zusammenhang sind wir stolz darauf, dass wir die Mittel für die Hochschulen trotz der schwierigen Haushaltslage in den vergangenen Jahren kontinuierlich und erheblich steigern konnten – übrigens im Gegensatz zu den Kürzungen der Hochschuletats in verschiedenen anderen Bundesländern. Das Land investiert 2017 über 8,4 Milliarden Euro in Lehre und Forschung. Das sind 44 Prozent mehr Mittel als 2010, also zu einem Zeitpunkt, wo Schwarz-Gelb noch in Regierungsverantwortung war.

Aug

23

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Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen
Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Prinz William und dem wunderbaren WDR-Sinfonieorchester Köln in der Tonhalle Düsseldorf. Schöne Veranstaltung moderiert von Thomas Roth.