Feb

21

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Besuch aus dem Kirchenkreis Jülich - ein Thema: Die Erneuerbaren Energien
Auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl kamen jetzt 41 Gäste aus dem Kreis Heinsberg und Düren zum Landtagsbesuch nach Düsseldorf. Unter der Leitung von Elke Bennetreu, die diesen Ausflug im Programm der Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich organisiert hatte, wollten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld der Landtagswahl über aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik informieren.
Zunächst informierte der Besucherdienst des Landtags die Gäste über die Plenartagesordnung und die abzustimmenden Beratungsgegenstände, bevor sie von der Tribüne aus die Debatte im Plenarsaal zu den Themen „Gehälter und Pensionen von Sparkassen-Vorständen“ und „Beschleunigung des Breitbandausbaus“ verfolgen konnten.
In der gemeinsamen, einstündigen Diskussionsrunde mit Ruth Seidl und ihrer Kollegin Gudrun Zentis aus dem Kreis Düren ging es vor allem um umweltpolitische Themen wie den Wasserbelastungen durch das Aufbringen von Gülle, Gefahren durch Atomkraftwerke im benachbarten Belgien und auch um die Folgen der Tagebaue in der Region.
Zentis, Mitglied im Unterausschuss für Bergbausicherheit, informierte die Besucherinnen und Besucher über den aktuellen Stand der Grundwasserproblematik, über Aspekte der zukünftigen Flächengestaltung und auch über Bergschäden in vielen Orten. Aber auch die sozialen Auswirkungen für Dorfgemeinschaften und die Ewigkeitslasten durch den Kohleabbau wurden gemeinsam diskutiert. Ruth Seidl warb auch noch einmal dafür, sich sachlich und ohne Vorbehalte mit der Zukunft der Energiepolitik auseinanderzusetzen. Eben auch vor dem Hintergrund der Risiken der Atomenergie und der finanziellen Belastungen für die nächsten Generationen müsse zukünftig auf erneuerbare Energien gesetzt werden.
Zum Abschluss des Besuches konnten die Gäste noch bei Kaffee und Kuchen im Restaurant des Parlaments den Ausblick auf das Rheinufer genießen und viele Eindrücke von der besonderen Architektur des runden Hauses gewinnen.

Feb

14

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Närrischer Landtag 2017: Prinz, Bauer und Jungfrau zu Besuch im Landtag
Dem traditionellen Karnevals-Empfang des Landesparlamentes in Düsseldorf folgten in diesem Jahr wieder zahlreiche Prinzenpaare, Dreigestirne und Tollitäten aus ganz NRW. Gemeinsam mit den Abgeordneten aus den jeweiligen Regionen wurden die bevorstehenden Karnevalstage mit Musik, Tanzvorführungen und Schunkeln eingeläutet.
Mit von der Partie beim Närrischen Landtag war in diesem Jahr auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl das Dreigestirn der Ratheimer RKG All onger eene Hoot mit Prinz Robert I. (Robert Winkens), Jungfrau Stefania (Steffen Schmidt) und Bauer Paule (Stefan Paulussen). Begleitet wurden die Drei von der Präsidentin Ramona Fister, dem Prinzenführer Jakob Winkens, dem Jungfrauenführer Wilfried Houben, dem Schatzmeister Wilfried Wilms sowie dem Adjutanten Thorsten Lindt.
Auch in diesem Jahr ist es wieder eine Besonderheit, dass ein Dreigestirn die RKG durch die Session führt.
In der über 30-jährigen Geschichte des Vereins kommt diese Formation erst das dritte Mal vor. Und auch das diesjährige Sessions-Motto nimmt darauf Bezug: „In Ratheim vereint, so feiern wir all'…drei Symbole - ein Karneval“.
Ruth Seidl, selbst gebürtige Ratheimerin, mischte sich im geringelten Honigbienen-Kostüm mit ihren Gästen unter die Karnevalisten aus dem ganzen Land. Zuvor wurde dem Dreigestirn von Landtagspräsidentin Carina Gödecke auf der großen Bühne der Landtagsorden 2017 überreicht. Und auch eine ausgiebige Besichtigungstour im Parlamentsgebäude kam nicht zu kurz: im rundgebauten Plenarsaal konnten die Ratheimer vom Redepult aus einen Blick auf die Regierungsbänke und die Sitze der Abgeordneten werfen.
Seidl nutzte ihr Bienenkostüm dann auch gleich für eine politische Botschaft: „Save the bees - mit Blick auf den beginnenden Frühling ist es wichtig, sich auch wieder um den Schutz der Honigbienen zu kümmern und deren natürliche Lebensbedingungen zu erhalten!“

Jan

26

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Jugendlichen Landespolitik näher bringen
Einen Praktikumstag im Landtag verbrachte jetzt die 13-jährige Marie Sophie Küppers aus Hückelhoven bei der Grünen Abgeordneten Dr. Ruth Seidl.
Die Schülerin besucht die achte Klasse des Gymnasiums in Hückelhoven und der Lehrplan der Schule sieht vor, dass an drei verschiedenen Tagen jeweils ein eintägiges Praktikum in unterschiedlichen Bereichen wie Wirtschaft, Soziales und Technik absolviert wird. Da sich die Jugendliche sehr für Politik interessiert und sie gerne mal die Abläufe im Parlament kennenlernen wollte, hatte sie sich bei Ruth Seidl beworben und dann auch gleich die Zusage für einen Plenartag bekommen.
So konnte Marie Sophie Küppers während ihres Tagespraktikums die Debatte im Plenum zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt und den Fall Anis Amri verfolgen, bei der die Ministerpräsidentin das Parlament über die neuesten Erkenntnisse unterrichtete. Darüber hinaus bekam sie einen Einblick in die Termin- und Büroorganisation der Abgeordnete und konnte sich bei einer Teambesprechung im Fachbereich Wissenschaft einen Eindruck über aktuell anstehende Themen und Initiativen verschaffen.
Und natürlich gehörte auch eine Führung durch das Rundgebäude am Rhein zum umfangreichen Tagesprogramm, bei der sie neben der Besuchertribüne, den Fraktionssälen und der Bibliothek auch die eindrucksvolle Wandelhalle mit Skulpturen und Bildern von namhaften Künstlern zu sehen bekam.
Marie Sophie Küppers zog eine positive Bilanz des Tages: „Besonders spannend fand ich die Plenardebatte, weil man dort auch Dinge erfahren hat, die man in den Nachrichten nicht erfährt. Den Saal hatte ich mir nicht so groß vorgestellt und es hat mich überrascht, dass der Ablauf so diszipliniert war. Und sogar das Kantinenessen fand ich lecker.“
Seidl freute sich sehr über den Besuch aus ihrem Wahlkreis: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den jungen Menschen die Landespolitik näher zu bringen und transparent zu machen, wie Meinungsbildungsprozesse im Parlament zustande kommen. Das Engagement von Schulen, die neben dem Schulalltag auch Praxisphasen für die Jugendlichen einplanen, finde ich absolut unterstützenwert. Daher mache ich Praktika in meinem Büro auch gerne möglich. Mit Marie Sophie Küppers hatten wir eine aufgeschlossene und hochmotivierte Praktikantin zu Gast, der ich für ihre weiteren Praxisphasen viel Erfolg und spannende Einblicke wünsche.“

Jan

17

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Der geförderte Wohnungsbau im Kreis Heinsberg boomt!
Gestern hat das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr die Bilanz 2016 für den Sozialen Wohnungsbau vorgelegt.
Die Zahlen für den Kreis Heinsberg sind herausragend:
„Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Wohnungen, die in unserem Kreis mit Landesförderung fertig gestellt wurden, fast vervierfacht: Während 2015 noch 38 Wohnungen mit einem Fördervolumen von 3,65 Millionen Euro entstanden sind, waren es 2016 schon mehr als 140 Wohnungen (plus 370 Prozent) für fast 12,75 Millionen Euro. Damit liegt der Kreis deutlich über dem guten landesweiten Ergebnis von 60 Prozent Steigerung. Wir wissen, dass bezahlbarer Wohnraum ein wichtiges Kriterium ist für die Lebensqualität in unserem Land – deshalb wurden hier auch immense Anstrengungen unternommen.
Insgesamt hat das Land im vergangenen Jahr mit mehr als einer Milliarde Euro 11.
149 Wohnungen gefördert. Gleichzeitig haben wir die Sozialbindung von 15 auf bis zu 25 Jahre erhöht. Die aktuellen Zahlen zum geförderten Wohnungsbau im Jahr 2016 sind ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Baupolitik in Nordrhein-Westfalen. Die Zahlen belegen, wir haben landesweit unseren Anspruch in die Tat umgesetzt, mehr nachhaltigen, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dies werden wir 2017 fortführen.“

Jan

06

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Radio Jazz Research Tagung und Jazz Festival in Münster
„Jazz und Kulturpolitik“ war das Thema der 31. Radio Jazz Research Tagung am vergangenen Wochenende in Münster. Durch die Tagung führte der Jazz-Journalist Michael Rüsenberg. Ziel war es, auszuloten, wie man dem Jazz in Deutschland und in NRW wieder eine stärkere Stimme verleihen kann und vor allem auch, wie man die immer noch finanziell prekäre Situation von Musikerinnen und Musikern verbessern kann.

Dabei ist die Ausgangssituation gar nicht so schlecht.

NRW hat eine der größten Jazzszenen in Europa und die größte in Deutschland- mit 1000 Musikerinnen und Musikern, fast 2000 Bühnen, 3500 Konzerten und 30 Festivals im Jahr. Anders als in anderen Musiksparten ist der Standard-Spielort für Jazz und improvisierte Musik in der Regel der Club. Diese meist privat getragenen Spielstätten bilden die Infrastruktur für ein hochprofessionelles Künstlerpotential, das sich bedingt durch zahlreiche Jazz-Studiengänge an vielen Hochschulstandorten in Deutschland stetig vergrößert.


Improvisierte Musik braucht in erster Linie Spiel- und Auftrittsmöglichkeiten


JazzmusikerInnen sind genauso hochqualifiziert wie ihre KollegInnen in kommunalen oder staatlichen Orchestern, haben aber keine vergleichbare Sicherheit oder gar Absicherung. Insofern ist eine Verantwortung auch für diesen Teil der KünstlerInnenszene im Land nicht nur naheliegend, sondern geradezu zwingend. Zu unterstützen ist eine Musikform, deren Präsentation und Weiterentwicklung nicht auf dem Papier, sondern weitgehend im Spielen liegt. Spiel- und Auftrittsmöglichkeiten sollten daher geschaffen und unterstützt werden.

Es muss aber auch darum gehen, die Sichtbarkeit des Jazz in NRW zu verbessern


Im Zuge der Umsetzung des Kultufördergesetzes und des ersten Kulturförderplans haben wir deshalb beschlossen, mit der Errichtung eines ‚Europäischen Zentrums für Jazz und aktuelle Musik‘ die Präsenz, die Präsentationsmöglichkeiten und die Sichtbarkeit des Jazz zu verbessern. Mit dem Kölner ‚Stadtgarten‘ und in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln wird ein Pro-zess angeregt, der dieser bedeutendsten Spielstätte in NRW (und auch bundesweit) bessere Rahmenbedingungen bietet, um Musik zu produzieren, Kooperationen einzugehen, Reihen mit einheimischen und mit externen MusikerInnen zu konzipieren und die Musik in ihrer größtmöglichen Breite zu präsentieren, abseits von kommerziellen Zwängen, die der Unterhalt einer großen Spielstätte fordert. Geplant ist, ab dem Jahr 2018 jeweils 300.000 € Förderung durch das Land und die Stadt Köln zu realisieren – das ist aktuell die größte Einzelsumme, die öffentliche Geldgeber in den Jazz in Deutschland geben.

Dez

16

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Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für das Jahr 2017!

Dez

02

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Seidl: Volkshochschule im Kreis Heinsberg leistet einen zentralen Beitrag zurIntegration von Geflüchteten
NRW verfügt über eine so vielfältige und aktive Weiterbildungslandschaft wie kein anderes Bundesland und ist seit jeher Vorreiter in der Weiterbildung. Neben Angeboten u.a. im Bereich des lebensbegleitenden Lernens und in der politischen Bildung haben die Volkshochschulen im Rahmen der Arbeit für und mit Flüchtlingen eine wichtige Rolle im Bereich der Sprach- und Integrationskurse übernommen.

Vor diesem Hintergrund besuchte jetzt auch die Grüne Landtagsabgeordnete aus Wassenberg, Dr. Ruth Seidl, die Volkshochschule im Kreis Heinsberg, um sich mit dem Leiter und Schuldezernenten Franz Josef Dahlmanns über die aktuelle Situation der Weiterbildung und den Angeboten für Zugewanderte auszutauschen. Begleitet wurde sie dabei von Maria Meurer, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, und dem VHS-Kuratoriumsmitglied Jörg van den Dolder. Beim Gespräch stellte die VHS-Fachbereichsleiterin Nailya Khaertdinova, zuständig u.
a. für die Bereiche Deutsch als Fremdsprache und Integrationskurse sowie Einbürgerungstest, den Gästen die zahlreichen Angebote für Geflüchtete vor. Die VHS im Kreis Heinsberg hat die Zahl der Sprach- und Integrationskurse im letzten Jahr deutlich erhöht und betreut aktuell alleine in den 13 laufenden Integrationskursen rund 250 Teilnehmer/innen, so Franz Josef Dahlmanns. Er und sein Team stellen fest, dass die Teilnehmer hochmotiviert, lernbereit und äußerst aufgeschlossen sind, sich schnell zu integrieren.Durch die stark gestiegene Nachfrage nach den Kursen stehe die VHS zwar vor personellen und räumlichen Problemen, wie andere Bildungsträger auch, doch habe man – auch dank der Unterstützung in den Kommunen, von Schulen und von politischer Seite - diese bislang gut lösen können.

Ingo Rümke, der die Fachbereichsleitung Musik/Kunstgeschichte/Grundbildung und Schulabschlüsse inne hat, stellte dar, dass es grundsätzlich schwer geworden ist, qualifiziertes Personal zu bekommen. „Da stehen wir aber nicht allein, hier wünschen wir uns langfristig entsprechende Steuerung, um weiteres Lehrpersonal zu rekrutieren.“ Rümke richtete in diesem Zusammenhang auch einen Appell an diejenigen, die sich eine lehrende Tätigkeit im Bereich von Deutsch- und Integrationskursen vorstellen könnten wie etwa Lehrer im Ruhestand.

Ruth Seidl zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Volkshochschule: „Wir konnten uns in dem sehr informativen Gespräch ein umfassendes Bild von der wichtigen Arbeit der Volkshochschule im Kreis Heinsberg machen, die durch Sprachkurse, nachholende Schulabschlüsse und interkulturelle Bildung entscheidend zur Integration von Geflüchteten beiträgt. Dabei gelingt es der VHS, ihre Kurse über alle Städte und Kommunen verteilt anzubieten und über ein flächendeckendes Programm viele Menschen zu erreichen.

Maria Meurer und Jörg van den Dolder ergänzen: „Die Volkshochschule im Kreis Heinsberg leistet engagierte Arbeit vor Ort und hat ihre Angebote in den letzten Jahren kontinuierlich ausgeweitet. Vor dem Hintergrund dieser enormen Anstrengungen ist es wichtig, dass der Kreisetat für 2017 eine Steigerung der Mittel auf 560.000 Euro vorsieht, die aufgrund der Erhöhung des Landesetats für die Weiterbildung möglich ist.“

Abschließend sicherte Seidl auch weiterhin Unterstützung zu:„Wir brauchen langfristig ein breites und qualifiziertes Weiterbildungsangebot. Dafür hat Rot-Grün die Mittel für Sprach- und Integrationskurse in Weiterbildungseinrichtungen mehrfach und dauerhaft erhöht. Im Jahr 2017 erhalten sie 3,2 Millionen Euro zusätzlich. Außerdem hat das Land die Grundförderung 2016 um fünf Millionen Euro gesteigert. 2017 plant NRW erneut zusätzlich fünf Millionen ein. Damit investiert das Land im kommenden Jahr insgesamt 104,4 Millionen Euro in die Weiterbildung. Das sind 26,7 Millionen Euro mehr als noch 2010, eine Steigerung um 34,4 Prozent unter Rot-Grün.“

Nov

17

Hochschulen stärken Demokratie und Menschlichkeit
Der Weltstudententag an diesem Donnerstag erinnert an den Widerstand von Studierenden gegen die Nazidiktatur in der damaligen Tschechoslowakei, wenige Monate nachdem die Nazis 1939 das Land besetzten. Wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Menschlichkeit wurden Hunderte Studierende in Konzentrationslager gebracht und getötet. Unsere hochschulpolitische Sprecherin Dr. Ruth Seidl mahnt: So etwas Schreckliches darf sich niemals wiederholen. Fremdenhass und Hetze dürfen keinen Platz haben – nicht an den Hochschulen und nicht in unserer Gesellschaft.

Wissenschaft und Forschung nehmen einen besonderen Auftrag wahr. Neben Fachkenntnissen vermitteln unsere Hochschulen den Studierenden auch Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Menschlichkeit. Der Dialog mit Gesellschaft und Politik gehört ebenso zu ihrem Auftrag wie die Umsetzung gesellschaftlicher Ansprüche wie Fairness, Vielfalt und Transparenz, gerechte Teilhabe und Zukunftschancen.


Vor diesem Hintergrund haben wir mit dem Hochschulzukunftsgesetz unter anderem die demokratische Teilhabe durch mehr Partizipationsmöglichkeiten und die Gleichberechtigung durch eine gezielte Frauenförderung an den Hochschulen gestärkt. Unsere Verantwortung als Land ist es, die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen der Hochschulen so zu gestalten, dass sie ihre Aufgaben in Lehre und Forschung erfolgreich erfüllen können und alle Menschen in NRW dieselben Bildungschancen haben. Wir haben daher die Studiengebühren abgeschafft und dafür dauerhaft mehr Landesmittel bereitgestellt, genügend Studienplätze geschaffen, damit alle jungen Menschen, die studieren möchten, auch ein Studium aufnehmen können. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen für Studium und Lehre sowie die Arbeitsbedingungen für das Hochschulpersonal zu verbessern.

Die Hochschulen in NRW sind international aufgestellt, weltoffen und ermöglichen vielen Menschen einen breiten Zugang zu akademischer Bildung. Das belegen die steigenden Studierendenzahlen. Dazu gehört auch, dass sich Universitäten und Fachhochschulen von Anfang an sehr intensiv für die Integration von Geflüchteten engagiert haben. Mit einem speziellen Maßnahmenpaket wie zusätzlicher Beratung, Deutschkursen und fachlicher Nachschulung haben sie dafür gesorgt, Geflüchteten bessere Zukunftschancen zu eröffnen.

Der Internationale Studierendentag sollte uns jedes Jahr wieder Mahnung sein, uns gegen Fremdenhass, Hetze, Unterdrückung und Ungerechtigkeit einzusetzen. Wir GRÜNE wollen freiheitliche, demokratische, familienfreundliche und diskriminierungsfreie Hochschulen. Dafür werden wir uns weiterhin stark machen.

Nov

13

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Kinderorchester NRW zu Gast bei con brio in Hückelhoven
Ein besonderes musikalisches Highlight begeisterte das Publikum jetzt beim Auftritt des Kinderochesters NRW in Hückelhoven. Eines der besten Kinderensembles aus NRW und das einzige seiner Art in Deutschland zu Gast bei „Con brio - Freunde der Kammermusik e.V.“, organisiert vom langjährigen Vorstand Ulla Sevenich-Mattar und Rudolf Lengersdorf.
Zum 10-jährigen Jubiläum des Kinderorchesters NRW präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ein breit gefächertes Programm von Händel bis Schostakowitsch. Und ich war eingeladen, bei diesem Konzert die Begrüßungsrede zu halten.
Das Kinderorchester fördert begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 10-14 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen. Es umfasst zwischen 50 und 65 Mitglieder und wird dabei von renommierten Dirigenten geleitet. Aktuell von Witolf Werner, 1978 in Mönchengladbach geboren, der bereits an vielen Theatern in und außerhalb von NRW tätig war und nun als neuer Leiter des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper verantwortlich für alle Bühnenmusiken ist.
Sein besonderes Anliegen ist die Musikvermittlung für die nächste Generation. Und dazu gehört die Stärkung und Festigung der musikalischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen von jungen Musikerinnen und Musikern, ein erklärtes Ziel der intensiven Orchesterarbeit im Kinderorchester NRW. Diese gestaltet sich so, dass die Kinder zweimal im Jahr ein vollständiges Konzertprogramm erarbeiten - so wie die Profis das auch machen. Mit diesem Programm touren sie dann durch ganz Nordrhein-Westfalen. Die Proben finden in Blöcken am Wochenende statt und hinzu kommt eine fünftägige Orchesterfahrt in den Schulferien.

Nov

10

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Podiumsdiskussion an der Uni Siegen „Zivilklausel und Freiheit der Forschung - ein Widerstreit?“
Im Rahmen des Jahresempfangs des Rektors der Uni Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart, wurde jetzt kontrovers über Ethik in der Wissenschaft diskutiert. „Zivilklausel und Freiheit der Forschung - ein Widerstreit?“ war das Thema, dem sich Prof. Dr. Wolfgang Marquardt vom Forschungszentrum Jülich in seinem Festvortrag widmete. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Armin Himmelrath hatte ich Gelegenheit, mit Prof. Dr. Carl Friedrich Gethmann, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Alexander Steltenkamp vom AStA sowie Prof. Dr. Dirk Heberling, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik, die unterschiedlichen Positionen auszutauschen. Die Debatte bewegte sich im Spannungsfeld zwischen der grundgesetzlich verankerten Freiheit von Wissenschaft und Forschung einerseits und der Verantwortung, für friedliche Ziele zu forschen, andererseits.
Die Rot-Grüne Koalition hat im NRW-Hochschulgesetz eine Zivilklausel verankert, die keineswegs Verbotscharakter hat, aber der Überzeugung nach einer Orientierung auf friedliche Ziele der Forschung Ausdruck verleiht.
Ohne die grundgesetzlich verankerte Freiheit von Wissenschaft und Forschung einzuschränken, setzen wir darauf, dass sich die Hochschulen sehr bewusst damit auseinandersetzen, dass zur Freiheit immer auch Verantwortung gehört. Anstelle von Forschungsverboten soll es umfassende Transparenz geben, um den kritischen gesellschaftlichen Diskurs über ethische Maßstäbe sowie Chancen und Risiken von Innovationen und Technologien zu ermöglichen.

Foto: © Pressestelle Uni Siegen