Okt

26

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Kunst- und Musikhochschulbeirat des Landes NRW besucht Hochschule für Musik in Detmold
Heute war der Kunst- und Musikhochschulbeirat des Landes NRW zu Besuch an der Hochschule für Musik in Detmold. Dies ist ein Expertengremium aus Wissenschaft, Kunst und Politik, das die Weiterentwicklung der Kunsthochschullandschaft begleitet und Anregungen für deren Profilierung gibt. Mit dabei sind auch immer die Rektorinnen und Rektoren der nordrhein-westfälischen Kunst- und Musikhochschulen. Am Rande der Sitzung bot sich die Gelegenheit, das beeindruckende Gelände mit weitläufigem Park und historischem Gebäude mit Musiksaal und Bibliothek zu besichtigen – ein perfekter Hintergrund für eine kreative Atmosphäre zur künstlerischen Entfaltung.

Spannend auch die Besichtigung des neuen Konzerthauses der Hochschule für Musik in Detmold unter Führung von Rektor Grosse. Der komplett kernsanierte und kernerneuerte Konzertsaal, der in seiner Beschallungstechnik weltweit einzigartig ist (Wellenfeldsynthese) ist Veranstaltungsort großartiger Konzerte, Opern und anderer musikalischer Darbietungen.
Einen großen Anteil an den erfolgreichen Vorführungen haben die über 180 Künstler und Pädagogen der mit internationalem Ruf ausgestatteten Hochschule für Musik Detmold. Hier finden über 400 Konzerte im Jahr statt. Das besondere räumliche Audiowiedergabeverfahren verfolgt das Ziel, virtuelle akustische Umgebungen zu schaffen. Beeindruckend war dann auch die musikalische Kostprobe, bei der wir uns von der hohen Wiedergabequalität im Konzertsaal überzeugen konnten.

Bild: © HfM Detmold/Plettenberg

Okt

25

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60 Jahre Forschungszentrum Jülich
Neuaufstellung von der Atomforschung hin zur Forschung für die Energiewende. Anlässlich dieses Jubiläums widmet der Landtag der Geschichte des Forschungszentrums von seiner Gründung 1956 bis heute eine Ausstellung. Bei der Eröffnung mit dabei: Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des FZJ, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und unser Wissenschaftsausschussvorsitzender Arndt Klocke.

Sept

21

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Integration kann nur gemeinsam gelingen!
Frauengemeinschaft St. Lambertus Hückelhoven besucht den Landtag

Auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl aus Wassenberg besuchten jetzt 39 Gäste der katholischen Frauengemeinschaft St. Lambertus Hückelhoven mit ihrer Vorsitzenden Marita Bürger das Landesparlament in Düsseldorf. Die Exkursion in die Landeshauptstadt, an der Frauen verschiedener Konfessionen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen teilnahmen, fand im Rahmen der 23. Frauenwoche der Frauengemeinschaft zum Thema Achtsamkeit statt.

Das über dreistündige Programm im Landtag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant, anschließend nahmen die Frauen an einem anschaulichen Vortrag des Besucherdienstes zur "Einführung in die parlamentarische Arbeit" teil.

In der Diskussionsrunde mit Ruth Seidl vertieften die Besucherinnen, die vielfach selbst engagiert in der Integrationsarbeit und Flüchtlingshilfe mitarbeiten, insbesondere Fragen zum Thema Integration: Wie kann Integration bei unterschiedlichen Frauenbildern gelingen? Was spricht für, was gegen ein generelles Burka-Verbot? Und wie sind der aktuelle Sachstand und die Perspektive beim Islam-Unterricht an den NRW-Schulen?

Einige muslimische Teilnehmerinnen berichteten auch über konkrete Diskriminierungserfahrungen aufgrund des Tragens eines Kopftuches, insbesondere berufliche Chancen in der Wirtschaft seien dadurch oftmals erschwert.
In der gemeinsamen Runde wurden mit den muslimischen Gästen auch die Gründe für das Tragen des Kopftuches ausgetauscht.

Ruth Seidl nutze die Gelegenheit und warb um gegenseitiges Verständnis und Respekt: „NRW ist ein Einwanderungsland, jeder vierte Mensch in NRW hat Migrationshintergrund. Das Land zeichnet sich durch eine vielfältige und offene Kultur aus. Zu dieser Offenheit gehört auch, dass das Kopftuchverbot beispielsweise an öffentlichen Schulen in NRW aufgehoben wurde.“

Abschließend dankte Seidl allen Besucherinnen für ihr vielfältiges und kontinuierliches Engagement, das neben den Anstrengungen der Landes- und Kommunalpolitik unabdingbar für eine gelingende Integration sei.

Sept

15

Wir setzen Prioritäten für die Entwicklung der Hochschullandschaft
Mit seiner großen Zahl an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zählt NRW zu den bedeutendsten Wissenschaftsregionen Europas. Damit die Hochschulen im Land ihre erfolgreiche Arbeit fortführen und ihre Potenziale voll ausschöpfen können, setzen wir mit dem Landeshochschulentwicklungsplan wichtige Planungsakzente für die weitere Entwicklung des Hochschulsystems. Zudem steigern wir die Ausgaben für Forschung und Lehre erneut.

An diesem Donnerstag hat der Landtag dem Entwurf für den Landeshochschulentwicklungsplan (LHEP) zugestimmt. Bevor die Landesregierung dieses zentrale Instrument der Hochschulplanung als verbindliche Verordnung erlassen wird, hat das Parlament noch Änderungen gefordert, mit denen vor allem das Thema Digitalisierung stärker behandelt werden soll.

Der Landeshochschulentwicklungsplan ist das zentrale Steuerungsinstrument des Landes für die Weiterentwicklung des Gesamtprofils der 30 öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Er definiert die grundsätzlichen, strukturellen Leitlinien für die Hochschulpolitik des Landes. Dabei greift er keineswegs in die Detailplanungen einzelner Hochschulen ein, sondern beschränkt sich auf übergeordnete, landesweite Ziele.

Die Planungsgrundsätze, die unter anderem ein regional ausgewogenes Leistungsangebot, eine breite Fächervielfalt, die Berücksichtigung der Studiennachfrage, die Auslastung der Kapazitäten sowie Fragen der Forschung umfassen, stoßen in den Hochschulen auf breite Zustimmung. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass die Hochschulen ihre Forschungsprofile weiter schärfen, die Lehre stärker in den Fokus nehmen und den Wissenstransfer befördern sollen.

Die Fachhochschulen haben sich wegen ihrer Anwendungsorientierung in Forschung und Lehre in den vergangenen Jahren immer mehr zum Erfolgsmodell entwickelt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wollen wir die Studienplätze hier gegenüber den Universitäten erhöhen. Es war uns auch wichtig, dass die „Kleinen Fächer“ an unseren Hochschulen insgesamt erhalten bleiben und dafür Kooperationen und neue Kommunikationswege geschaffen werden.

Im Wissenschaftsausschuss haben wir uns intensiv mit der Vorlage zum Landeshochschulentwicklungsplan befasst und erneut die Meinung der Hochschulen dazu eingeholt. Der LHEP wurde von den Sachverständigen durchweg sehr positiv bewertet. Aus der Anhörung haben sich aber auch noch wertvolle Änderungsvorschläge ergeben, von denen wir einige aufgreifen konnten.

So haben wir beispielsweise das Thema Digitalisierung noch umfassender eingearbeitet: Der Digitalisierung in der Lehre kommt eine höhere Bedeutung zu. Hochschulen sollen künftig eigene Digitalisierungsstrategien entwerfen und sich untereinander stärker vernetzen. Wir haben erreicht, dass die Forschung zur Digitalisierung im LHEP verankert wird und erwarten, dass die Stärken des Landes in diesem Bereich sichtbarer gemacht werden. Darüber hinaus sollen die Infrastrukturen und Angebote der Hochschulbibliotheken den Bedürfnissen entsprechen, die aus der Digitalisierung entstehen.

Wir bringen den Landeshochschulentwicklungsplan parallel mit der Hochschulvereinbarung auf den Weg. Letztere soll die finanzielle Planungssicherheit unserer Hochschulen nahtlos gewährleisten und mit der Laufzeit und den Anforderungen des Landeshochschulentwicklungsplanes synchronisiert werden. Hochschulvereinbarung und Landeshochschulentwicklungsplan werden gleichzeitig in Kraft treten.

Und in diesem Zusammenhang sind wir stolz darauf, dass wir die Mittel für die Hochschulen trotz der schwierigen Haushaltslage in den vergangenen Jahren kontinuierlich und erheblich steigern konnten – übrigens im Gegensatz zu den Kürzungen der Hochschuletats in verschiedenen anderen Bundesländern. Das Land investiert 2017 über 8,4 Milliarden Euro in Lehre und Forschung. Das sind 44 Prozent mehr Mittel als 2010, also zu einem Zeitpunkt, wo Schwarz-Gelb noch in Regierungsverantwortung war.

Aug

23

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Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen
Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Prinz William und dem wunderbaren WDR-Sinfonieorchester Köln in der Tonhalle Düsseldorf. Schöne Veranstaltung moderiert von Thomas Roth.

Aug

18

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„Desperate Housewives“ – Kinder, Küche, Künstlerinnen
Veranstaltung des Frauenkulturbüros NRW im Museum Alte Post in Mülheim
Bei einer wunderbaren und gut besuchten Führung durch die Ausstellung „Desperate Housewives – Künstlerinnen räumen auf“, konnten die interessierten Gäste Installationen, Fotografien, Objekte, Gemälde und Zeichnungen von 28 Künstlerinnen betrachten, die den Ort „Haushalt“ mit seinen vielen Facetten und Widersprüchen künstlerisch in Szene setzen und dabei auch mit Klischees, althergebrachten Rollenbildern und Stereotypen aufräumen.

Im anschließenden Konzert der Stipendiatinnen des Förderprogramms „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kindern“ begeisterten Catherine Klipfel, Elisabeth Coudoux und Daniela Petry das Publikum mit Musikstücken u.a. von Claude Debussy, Maurice Ravel und Klaus A. Huber.

Mit einem hochkarätigen Podium, bestehend aus der Regisseurin und Mitinitiatorin von pro Quote Regie, Katinka Feistl, den Musikerinnen Catherine Klipfel und Daniela Petry, der Museumspädagogin Barbara Thönnes und der Bildenden Künstlerin Prof.
Katharina Mayer diskutierten wir die Frage, wie sich gesellschaftliche Strukturen und Rollenbilder, Geschlechterhierarchien und Machtverhältnisse seit den 70er und 80er verändert haben und ob Forderungen nach mehr Gleichstellung von Mann und Frau und das Eintreten für mehr Gleichberechtigung insbesondere bei der jüngeren Generation noch angesagt sind.

Jul

01

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Grünes Sommerfest im Düsseldorfer Landtag
Grünes Sommerfest heute Abend mit zahlreichen netten Gästen aus dem grün- nahen Umfeld und einer wunderbaren Rede von Claudia Roth. Mit dabei auch die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Jun

30

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Neue Karrierewege für junge NachwuchswissenschaftlerInnen
Über wissenschaftliche Karrierewege für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen an Fachhochschulen diskutierten heute die LRK NRW, die AG der Kanzlerinnen NRW sowie DGB und GEW mit unserer Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am neuen Campus Derendorf der FH Düsseldorf. Gute Veranstaltung!

Jun

23

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8. Jugend-Landtag in Düsseldorf - Lukas Quack nimmt für die Grüne Abgeordnete Dr. Ruth Seidl teil
Von diesem Donnerstag an bis Samstag findet in der Landeshauptstadt Düsseldorf der achte Jugend-Landtag NRW statt. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren „vertreten“ dann drei Tage lang die Abgeordneten im Parlament, das mit 237 Abgeordneten und den fünf Fraktionen von SPD, CDU, GRÜNEN, FDP und PIRATEN exakt die tatsächliche Zusammensetzung des Landtags NRW abbildet. Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Mehr als 1500 Jugendliche konnten seitdem die Rolle der Abgeordneten einnehmen und den Arbeitsalltag der Politiker selbst erleben. Am diesjährigen Jugend-Landtag nimmt der 16-jährige Lukas Quack vom Ravensberger Gymnasium in Herford für die Grüne Landtagsabgeordnete Dr.
Ruth Seidl teil. Der Jugendliche hat familiäre Bezüge nach Wegberg im Kreis Heinsberg und hat so den Kontakt zu der Grünen Abgeordneten hergestellt. Bei einem zweiwöchigen Praktikum in Seidls Abgeordnetenbüro in Düsseldorf konnte der Schüler im vergangenen Herbst bereits erste Erfahrungen mit dem politischen Tagesgeschäft im Landesparlament sammeln. Auch der achte Jugend-Landtag beschäftigt sich wieder mit aktuellen politischen Themen. Diese konnten die Teilnehmer/innen aus zehn Vorschlägen auswählen. Dabei haben sich die Jugendlichen für die Themen „Initiative Ermöglichung eines Gesellschaftswissenschaftlichen Abiturs“ und „Antrag zur Einführung eines Politikprojekts an Schulen“ entschieden. Lukas Quack wird sich in Themensitzungen, Fraktions-Sitzungen, einer Sachverständigenanhörung und im Plenum dem Thema „Politikprojekt“ widmen. Er begrüßt die Idee, sich im Rahmen von Projekttagen gezielt mit der politischen Grundbildung und der Wahrnehmung des Wahlrechts zu beschäftigen: „Ich freue mich auf die gemeinsame Debatte mit den anderen Jugendlichen und den Austausch von Argumenten. Ich hoffe, dass dieses Projekt dann auch eine Mehrheit findet und wir es tatsächlich an unserer Schule umsetzen können.“ Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Jun

22

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Jugend forscht Bundessieger besucht den Landtag
Besuch im Landtag vom „Jugend forscht Bundessieger 2016 im Fachbereich Arbeitswelt“, Tobias Gerbracht aus Wuppertal. Nette Begegnung am Rande des Wissenschaftsausschusses mit unserer Wissenschaftsministerin Svenja Schulze