Mai

09

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Unterwegs mit dem Frauenkulturbüro NRW: Internationaler Austausch Bildende Künstlerinnen mit Georgien und Armenien
Zwei Tage intensiver Workshop zum Thema internationaler Austausch mit Georgien und Armenien: mit Erfahrungsberichten von Künstlerinnen, Vorträgen aus den Gastländern, Einblicken in unsere Residenzien Museum Goch, WELTKUNSTZIMMER und Referaten zur Situation der Künstler/innen in NRW von Marcel Schumacher, Kunsthaus NRW (Kornelimünster) und Peter Schmieder, Künstlerhaus Dortmund. Mit dabei unsere gegenwärtigen Austauschstipendiatinnen Tamar Chaduneli aus Georgien und Diana Hakobyan aus Armien sowie die georgischen Kooperationspartner Natalie Nebieridze und Michael Khundadze und Eva Khachatryan aus Yerewan.

Zum Hintergrund:
Das Frauenkulturbüro NRW ermöglicht bildenden Künstlerinnen aus NRW einen zweimonatigen Studien- und Arbeitsaufenthalt in den Gastländern Armenien und Georgien. Im Gegenzug wird jeweils einer Künstlerin aus diesen Ländern ein zweimonatiger Arbeitsaufenthalt in NRW ermöglicht.
Als Künstlerresidenz kooperiert das Frauenkulturbüro NRW mit dem Weltkunstzimmer Düsseldorf (Hans Peter Zimmer Stiftung) und mit dem Museum Goch (Stadt Goch und Kunststiftung Goch). Sie stellen die Gästehäuser für diesen Aufenthalt zur Verfügung. Die Auswahl auf die beiden Länder im Osten Europa fiel u.a. deshalb, weil es eine solche Partnerschaft in NRW bisher nicht gibt. Es werden Künstlerinnen besonders aus diesen Gastländern eingeladen, deren politische, soziale, ethnische oder religiöse Situation unsicher und für Künstlerinnen besonders herausfordernd ist. Das FKB bekennt sich mit der Förderung eines solchen Austauschprogramms zur kulturellen Vernetzung und Schaffung internationaler Verflechtungen zwischen unseren Nationen. Insbesondere junge Künstler können aufgrund hoher Sensibilität und Wahrnehmung ein Katalysator für gesellschaftliche, politische, soziale und natürlich auch kulturelle Veränderungen in den Ländern sein. Sie tragen zum kulturellen Austausch bei und vertiefen unser Verständnis für das Andere. Die Künstlerinnen bekommen die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen und im Rahmen der eigenen künstlerischen Arbeit diese Zeit zu nutzen und zu füllen. Das FKB unterstützt gerne die Vernetzung und fördert Kontakte, die zu Ausstellungen, Lesungen, Performances oder anderen künstlerischen Reflexionen führen. Es bleibt aber der jeweiligen Künstlerin überlassen, diese Möglichkeiten zu füllen. Somit liegt der Wert des Austauschprogramms in sich selbst. Es ist unsere Überzeugung, dass Kunst nur in Freiheit gedeihen kann. Diese möchten wir den Künstlerinnen mit diesem Austauschprojekt zur Verfügung stellen. Für das FKB ist die Förderung des künstlerischen Austausches auch ein politisches Statement.
Es ist der Idee geschuldet, dass nur durch ein vertieftes Kennen unserer eigenen wie auch unserer europäischen Nachbarkulturen ein friedvolles und gleichberechtigtes Zusammenwachsen Europas möglich wird. Der Kultur kommt angesichts der großen gesellschaftlichen Veränderung unseres Kontinents eine Schlüsselrolle zu.

Apr

28

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Zweite Sitzung Initiativkreis Forschungspolitik
Wieder volles Haus gestern Abend bei der zweiten Sitzung unseres Initiativkreises Forschungspolitik. Gute Diskussion mit der LRK der Universitäten und Fachhochschulen sowie Forschungsinstituten zum Thema Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Wir brauchen verlässlichere und planbarere Karrierewege für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler!

Apr

25

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Besuch am Cologne Game Lab
Das Cologne Game Lab hat sein Institut am neuen Standort Mülheim enorm ausgebaut und entwickelt sich in Kooperation mit der IFS Köln zu einem der bedeutendsten und kreativsten Standorte für Lehre und Forschung im Bereich von Game Design, Game Arts und Game Programming in Deutschland. Heute gab es eine kleine Führung mit Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth und Prof. Björn Bartholdy. Und dem Kollegen Abel.

Apr

24

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Konzert mit Jörg und Heinz Lengersdorf im Heinsberger Rondell
Wunderschöne Stimmung heute im Konzert mit Jörg und Heinz Lengersdorf im Heinsberger Rondell. Tolle Moderation, hohes musikalisches Können und erlesene Stücke u. a. von Leo Weiner, Antonio Tauriello und Cecile Chaminade.

Apr

23

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Workshop Chancen durch Ausbildung, Wissenschaft und Arbeit
Mitten im Programmprozess für die Landtagswahl 2017. Zusammen mit der Kollegin Martina Maaßen im Workshop Chancen durch Ausbildung, Wissenschaft und Arbeit. Gute Moderation von Max Christian Derichsweiler und gute Zusammenarbeit mit unseren grünen Hochschulgruppen.

Apr

22

Wettbewerb eröffnet neue Chancen für Hochschulen in NRW

Die Exzellenzinitiative hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass herausragende Forschung in Deutschland gestärkt wurde und die Hochschulen ihre internationale Sichtbarkeit verbesserten. Es ist daher richtig, dass die Wissenschaftsminister*innen von Bund und Ländern vereinbart haben, die Exzellenzinitiative unter neuen Parametern mit jährlich 533 Millionen Euro zu fördern. Dank der vereinbarten Anpassung der Vergabeparameter können von der Exzellenzinitiative weitere Hochschulen in NRW profitieren.



Hier zum ganzen Blogeintrag

Apr

19

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Hochschultour in Bonn
Gestern auf Hochschultour in Bonn mit Mitgliedern der Grünen Ratsfraktion und des AStA – zuerst angenehmer und lockerer Austausch mit dem neuen Rektor Prof. Hoch über den Landeshochschulentwicklungsplan, Exzellenzinitiative und Digitalisierung. Aber auch aktuelle Entwicklungen an der Uni Bonn wie die Planungen für ein Studierendenzentrum und ein Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Für die Grüne Fraktion vor Ort war die Zukunft des Nutzpflanzengartens und die Standortfrage der philologischen Bibliotheken von Bedeutung. Beim anschließenden Gespräch im Studierendenwerk haben wir mit dem Geschäftsführer Herrn Huber und seiner Stellvertreterin Frau Cziudaj über studentisches Wohnen, die Finanzlage und die Gebäudeentwicklung gesprochen

Apr

14

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25 Jahre für 50 Prozent
25 Jahre Frauenkulturbüro – viel erreicht für die Repräsentanz von Frauen im Kulturbereich! Um auch tatsächlich 50% vom Kuchen abzubekommen, besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf. Zwar verläuft die derzeitige Entwicklung in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter insgesamt positiv, aber eben viel zu langsam. Insbesondere in den Leitungsebenen – sei es in Museen, Hochschulen, Theatern – aber auch in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist der Frauenanteil weiterhin gering. Die Erfahrung zeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen hier keine spürbaren Verbesserungen bewirkt haben. Daher unterstützen wir Initiativen wie von Pro-Quote-Regie für den Film- und Fernsehsektor. Gezielte Förderprogramme wie Stipendien, Preise und vor allem enge Netzwerkstrukturen sind für die Karriereentwicklung notwendiger denn je. Daran werden wir uns auch in Zukunft intensiv beteiligen!

Apr

14

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Besuch der Ruhr-Universität Bochum
Angenehmes Gespräch mit dem neuen Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Herrn Prof. Schölmerich, und der Prorektorin Frau Prof. Freitag sowie Herrn Schlegel, dem Hochschulratsvorsitzenden zu den Themen Landeshochschulentwicklungsplan, Exzellenzinitiative und Digitalisierung in Forschung und Lehre

Apr

14

RWE schuldet NRW Milliarden-Investitionen
Für die Braunkohleregion und insbesondere auch für die Stadt Erkelenz ist es wichtig, dass wir jetzt die Weichen stellen für den Ausstieg aus der Braunkohle. Damit es im Revier auch in Zukunft gute Jobs gibt und wir unsere Klimaschutzziele erreichen, müssen wir heute für morgen arbeiten. RWE hat bis heute seine Zusagen an die Region nur unzureichend erfüllt. Deshalb ermuntern die sechs grünen Abgeordneten aus dem rheinischen Revier in einem Schreiben die Bürgermeister der Tagebaurandkommunen, RWE zu einer Zukunftsoffensive anzuhalten. Anstatt weiter in das Kraftwerkserneuerungsprogramm zu investieren, sollen die noch ausstehenden Investitionsmittel über 3 Milliarden Euro in erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Digitalisierung und in Arbeitsplätze zur Unterstützung des Strukturwandels fließen. Die Mittel sollen vor allem denjenigen Kommunen zu Gute kommen, die unter dem Tagebau leiden.