März

24

description
Viva Europa Viva
„Viva Europa Viva“ ist der Titel einer Ausstellung des Fotokünstlers Jürgen Schadeberg die zurzeit im Museum Goch zu sehen ist. Zusammen mit dem Museumsleiter Dr. Stephan Mann habe ich mir die wirklich spannende Ausstellung angesehen. „Jürgen Schadebergs Fotografie lebt von dem schnellen Zugriff, dem instinktiven Bannen des Augenblicks, selten von großen kompositorischen Eingriffen“, sagt der Kunsthistoriker. Und inmitten großer Veränderungen und Umbrüche in Europa sei das Thema der Ausstellung aktueller denn je. Der gebürtige Berliner hat lange Jahre in Afrika gelebt und ist bekannt geworden durch seine Fotografien im Kampf gegen das Apartheitregime. Aus tausenden von Fotografien der letzten 50 Jahre hat er die Werkgruppe „Viva Europa“ zusammengetragen, mit denen er die Menschen, die hier leben, liebevoll portraitiert.

März

17

Informativer Austausch mit Dr. Mona Pursey
Informativer Austausch mit Dr. Mona Pursey, Promotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit, und den beiden Praktikantinnen vom Eine-Welt-Forum Aachen e.V. Von Aachen aus koordiniert sie u.a. die Städteregion, Mönchengladbach sowie den Kreis Heinsberg. Wir haben gemeinsame Projekte und Anknüpfungspunkte der Zusammenarbeit ausgelotet.
description

März

14

Hier mein Beitrag für das zwd-Politikmagazin Ausgabe Nr. 337:

Dr. Ruth Seidl MdL, Vorsitzende des Frauenkulturbüros NRW e.V.


„Die Kunstwelt braucht das beherzte Auftreten für mehr Gleichberechtigung“Welcher Handlungsbedarf besteht?


Nirgendwo ist die öffentliche Sensibilisierung und Wertschätzung des Beitrages von Künstlerinnen zum kulturellen Erbe im Vergleich der Bundesländer so erkennbar wie in NRW. Umso erschreckender die Tatsache, dass die Benachteiligung von Frauen inder Bildenden Kunst im bevölkerungsreichsten Bundesland mit einer großen und vielfältigen Kunstszene nach wie vor gravierend ist und weiterhin auf die politische Agenda gehört. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Fachfrauen in den Museumsleitungen, in den Jurys und an den Akademien und Universitäten. Gezielte Personalentwicklung und Maßnahmen zur Gleichstellung von Mann und Frau gehören in alle öffentlich geförderten Institutionen.

Jurys sollten grundsätzlich paritätisch besetzt sein und mehr Transparenz eingefordert werden bei der Auswahl von Personal als auch bei der Entscheidung über Kunstankäufe. Entscheidend für die berufliche Weichenstellung von Künstlerinnen und Künstlern sind in den ersten fünf bis zehn Jahren nach Abschluss des Studiums die absolute Präsenz in der Kunstszene und auf dem Kunstmarkt. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere fällt genau in diesen Zeitraum. Vor diesem Hintergrund ist eine Erhöhung der Altersgrenzen für Stipendien und Preise bei der Nachwuchsförderung unerlässlich. Gefördert werden sollten auch Netzwerke von Frauen in Führungspositionen u.a. mit dem Ziel, den weiblichen Nachwuchs zu fördern. Und nicht zuletzt gehören Genderaspekte in die Lehrpläne der Kunst- und Musikhochschulen und eine Zielquote für Frauen bei den Stellen und in Spitzenpositionen wie sie im neuen Hochschulgesetz in NRW jetzt verankert wurde.Bundesweit gibt es in allen Kunstmuseen „blinde Flecken“ im Hinblick auf die Werke von Künstlerinnen. Hier muss insbesondere die Schaffensphase von Künstlerinnen aus dem 20. und 21. Jahrhundert in den Blick genommen werden. Aus unserer Sicht sollte hierzu ein bundesweites Projekt aufgelegt werden, das die Sammlungslücken in den Museen genauer definiert, transparent macht und Anreize setzt, diese zu schließen.

März

11

description
Literarisches Quartett in Erkelenz
„Was gibt es Schöneres, als mit netten Menschen über gute Bücher zu reden?“ Das Literarische Quartett in der Buchhandlung Viehausen in Erkelenz war wieder eine äußerst amüsante und anregende Veranstaltung. Ich hatte das Vergnügen, den Roman „Wann wird es endlich so wie es nie war?“ von Joachim Meyerhoff vorstellen zu dürfen. Lesenswert!!!

Feb

27

description
description
description
Anti Rechts Demo

Heute Anti Rechts Demo in Erkelenz mit über 1000 Gegendemonstranten. Nein zu Hass,Intoleranz, Gewalt und Rassismus!


Gesamte Rede als PDF Download

Feb

24

description
Auftakt Initiativkreis Forschungspolitik
Zum Auftakt unseres Initiativkreises Forschungspolitik hat der Grandseigneur der Wissenschaftstheorie, Prof. Jürgen Mittelstraß, zum Thema „Forschung heute und morgen – über das schwierige Zusammenspiel von Forschung und Forschungspolitik“ referiert. Spannend, humorvoll und sehr visionär.

Feb

20

description
description
description
Integrationskongress
Bei unserem Integrationskongress haben wir uns in Panel 3 mit dem Thema "Bildung geht weiter-Berufskollegs, Weiterbildung, Hochschule beschäftigt. Wir brauchen ein abgestimmtes Gesamtkonzept zwischen Bund und Ländern und insbesondere eine Koordinierungsstrategie für die verschiedenen Bildungsakteure auf kommunaler Ebene. Wir brauchen eine Entbürokratisierung und Öffnung der unterschiedlichen Bildungssysteme.

Feb

19

PRESSEMITTEILUNG: Kritik der CDU an Flüchtlingspauschale ist gezielte Desinformationskampagne

Zur aktuellen Berichterstattung über die Kritik der drei CDU-Abgeordneten aus dem Kreis Heinsberg an der Flüchtlingspauschale in NRW erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete, Dr. Ruth Seidl:


„Die CDU behauptet, die Flüchtlingspauschale des Landes würde trotz der Vereinbarung zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung nicht den realen Herausforderungen der Städte und Gemeinden im Kreis Heinsberg in diesem Jahr gerecht. Das ist eine gezielte Desinformationskampagne. Mit den Kommunalen Spitzenverbänden wurde vielmehr vereinbart, dass die tatsächlichen Zahlen zum 1.1.2016 herangezogen und auf dieser Grundlage Nachschläge bezahlt werden. Diese werden noch Ende 2016 kassenwirksam, so dass die Kommunen aus diesem Grund weder Steuern erhöhen noch Aufgaben reduzieren müssen.


Und was die Weiterleitung der Bundesmittel an die Kommunen angeht, würden die Kollegen der CDU besser noch einmal genau nachrechnen.

Der Bund zahlt auf der Basis von 181.000 Flüchtlingen pro Monat 670 Euro, allerdings nur auf der Grundlage von fünf Monaten. Dieser Zeitraum von fünf Monaten beruht auf der weltfremden Ansicht, dass ein Asylverfahren durchschnittlich nur so lange dauere. Demnach bekommt NRW vom Bund dieses Jahr rund 606 Mio. Euro, zahlt aber gleichzeitig allein über das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) 1,94 Mrd. Euro. Vergleicht man diese fast zwei Mrd. Euro mit den Zahlungen der vergangenen Jahre, wird offensichtlich, dass das Land die Kommunen wesentlich stärker bei der Flüchtlingsunterbringung finanziell unterstützt. Da auch wir die Gewährung einer Pauschale von monatlich 670 Euro pro Geflüchteten von Seiten des Bundes zu gering halten, wird diese Summe in NRW nicht nur vollständig an die Kommunen weitergeleitet, sondern durch eigene Landesmittel aufgestockt. Während das Land seiner Verantwortung gegenüber den Kommunen nachkommt, beteiligt sich der Bund mit gerade einmal 20 Prozent an den Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Von klebrigen Fingern des Landes kann da wirklich nicht die Rede sein. Vor diesem Hintergrund sollte Herr Oellers auf Bundesebene lieber für die Belange der NRW-Kommunen kämpfen und sich für eine bessere Finanzierung stark machen.“

Feb

15

description
description
description
Berlinale
Gestern auf dem NRW Empfang der Berlinale zusammen mit den SPD Kolleginnen Walburga Benninghaus und Lisa Steinmann. Und mit der fantastischen Malerin Oda Jaune.

Jan

30

description
description
description
WDR Jazzfest
Mit dem Künstlerinnenpreis NRW ausgezeichnet wurden heute die Musikerinnen Sidsel Endresen und Annette Maye beim WDR Jazzfest in Münster. Auf der Bühne auch die fantastische Pianistin Julia Hülsmann mit der norwegischen Sängerin Torun Eriksen mit poetischen Gedichtvertonungen. Internationale Spitzenklasse in NRW.